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Trauer / München / David S. usw.

Das McDonald neben dem OEZ
Bei einem Massaker in München tötete der 18-jährige Schüler David S. am 22. Juli 2016 am und im Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) im Stadtbezirk Moosach neun Menschen. Fünf weitere verletzte er durch Schüsse.[1] Vor der Tat versuchte David S. offenbar, über Facebook mittels eines unter falschem Namen angelegten Accounts Jugendliche in das McDonald’s-Schnellrestaurant gegenüber dem Olympia-Einkaufszentrum zu locken. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Gut zweieinhalb Stunden nach Beginn des 'Amoklaufs' stellte eine Polizeistreife den Täter in der Nähe des Einkaufszentrums, woraufhin dieser sich erschoss. Der mutmaßliche Waffenlieferant des Attentäters vom Olympiaeinkaufszentrum in München war möglicherweise auch Mitwisser und Helfer des Attentats. Diesen schwerwiegenden Vorwurf erhebt der Opferanwalt Yavuz Narin, der mehrere Angehörige der OEZ-Mordopfer vertritt.  http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/oez-waffenhaendler-prozess-amoklauf-muenchen-100.html
Der rechtsextreme Hintergrund der Tat wird immer mehr sichtbar, es war kein 'gewöhnlicher Amoklauf' die mörderischen Taten des Attentäters sind nicht zu übersehen, er hat die Mordtaten von langer Hand her minutiös und sehr Detailgenau geplant  – es war ein rechter Terroranschlag. Der 22. Juli war kein zufälllig gewähltes Datum. Am selben Tag hatte fünf Jahre zuvor der rechtsextreme Anders Behring Breivik in Norwegen 77 Menschen getötet. Bei David S. fanden sich viele Hinweise darauf, dass er sich Breivik zum Vorbild genommen hatte und das er eine rechtsextreme Einstellung hatte.
Die Tat wird von offizieller Seite nach wie vor verharmlost. Der Münchner Rechtsanwalt Yavuz Narin vertritt die Nebenklage der Familien einiger Opfer des Amokläufers, dessen Motivation vom offiziellen Bericht der bayerischen Polizei nun auf Mobbing durch türkisch- und arabischstämmige Mitschüler reduziert wird.  https://www.freie-radios.net/83564

Kommentare

  1. Kosmopolitisch, McDonalds … Neu - Eröffnung
    Kosmopolitische Städte als Orte der Zusammenkunft sind oftmals durch Migration entstanden, in kosmopolitischen Orten treffen sich unterschiedliche Menschen, man könnte meinen, dass das trennente dort, beinah nichts mehr gilt. So kommt es das man kosmopolitische Orte erhalten soll, dass gilt vor allem dann wen extreme Rechte solche Orte angreifen. (Im McDonalds trifft sich die Welt)
    Weltoffen: Autonome machten im Weidener Juzi in den 90zigern eine antifaschistische Zeitung mit selbigen Namen. Nach dem sich der Einfluss der antideutschen Ideologiekritiker vergrößerte und das antiimperialistische schon vor längerer Zeit überwunden wurde, wird die 5. Ausgabe vorerst nur auf Online – Ebene mit den Zusatz ‚Kosmopoliten‘ Neu - veröffentlicht.

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  2. Nach der Wahl:

    Der Hang von AfD Anhängern zur rechtsextremer Gewalt ist nicht zu übersehen und zeigt an, wie hässlich vieles noch werden wird.

    http://www.huffingtonpost.de/2016/07/26/afd-gewalt_n_11200228.html

    Gegen die völkisch AfD und den Nazismus!
    Für ein Selbstbestimmtes Leben!

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  3. Nun es ist nicht mehr zu übersehen David S handelt nach rechtsextremen Motiven. Informationen dazu: … Drei gleiche Ergebnisse
    Drei Gutachter widersprechen nun der Behördensicht. Die Fachstelle für Demokratie der Stadt München hat die Sozialwissenschaftler Christoph Kopke, Matthias Quent und Florian Hartleb beauftragt, den rechtsextremistischen Hintergrund von David S. zu untersuchen. Nach Informationen von WDR und "Süddeutsche Zeitung" kommen alle drei zu dem Ergebnis, dass der Amoklauf am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) als politisch motivierte, rechte Tat zu werten sei. Einer der Gutachter spricht sogar von Rechtsterrorismus. Ihre Analysen präsentieren sie nun am Freitag im Rathaus.
    Für die Forscher sind weder Opferauswahl noch Tattag Zufall. Auf das Datum fiel der Jahrestag des Attentats von Rechtsterrorist Breivik, den S. als Vorbild gesehen hat. Anders als Amokläufer habe S. nicht an seiner eigenen Schule gemordet, er kannte keines seiner Opfer. Er wusste jedoch, dass am OEZ viele Menschen mit Migrationshintergrund anzutreffen sein würden. Dabei spiele es auch keine Rolle, dass S. selbst iranische Eltern gehabt habe. Durch die Abwertung von Migranten habe er sich offenbar als "echter Deutscher" beweisen wollen. Weltbild und Tat von S. seien durchaus ambivalent, aber individuelle und politische Motive müssten sich nicht ausschließen, schreiben die Gutachter.
    Rassistische Dimension unterbewertet
    Die Wissenschaftler haben die Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft ausgewertet. Anders als die Behörden kommen zwei der Gutachter zu dem Schluss, dass es sich um ein Hassverbrechen handele und die Kriterien des polizeilichen Definitionssystem (PMK) für rechte Straftaten erfülle. Die Behörden würden aus ihrer Sicht die rassistische Dimension der Tat unterbewerten. …


    Ganzer Text:
    http://www.tagesschau.de/inland/muenchen-amok-103.html

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  4. 'Gutachten zur Münchner Bluttat

    "Sie wollen wissen, warum ihre Kinder getötet wurden"

    David S. erschoss im Juli 2016 in München neun Menschen und tötete sich dann selbst. War die Tat ein Amoklauf oder ein rechtsextremer Anschlag? Gutachter bewerten die Beweislage anders als die Ermittler.'

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/muenchen-wie-gutachter-die-morde-von-david-s-bewerten-a-1171704.html

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