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Himmerod | Mönch Stephan Senge

 


Der letzte Mönch in Himmerod erhält Bundesverdienstkreuz

Der Himmeroder Mönch Stephan Senge ist am Mittwoch mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Der 88-Jährige, der nach dem Rückzug der Zisterzienser als letzter Mönch im Kloster Himmerod in der Südeifel lebt, erhielt die Auszeichnung zur Anerkennung seines Lebenswerks als Theologe, Seelsorger, Entwicklungshelfer und Schriftsteller, wie die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier mitteilte. Gewürdigt wurde sein Wirken aus Himmerod heraus, vor allem sein Engagement im Sudan über eine von ihm 1997 gegründete Hilfsorganisation, die heute «Initiative Pater Stephan» heißt.


Senge sammele Spendengelder, die in dem armen Land für den Bau von Schulen und deren Ausstattung, in der Ausbildung von Lehrkräften und der Unterstützung von Studierenden eingesetzt würden. Zudem unterstütze der Verein Begegnungen zwischen Schülern aus Deutschland, dem Sudan und Südsudan.

Der gebürtige Hannoveraner reise jedes Jahr mehrere Wochen in den Sudan. Er sei auch als Schriftsteller aktiv und habe bislang rund 50 Bücher veröffentlicht. Vor Ort in der Eifel werde er oft als «gute Seele von Himmerod» bezeichnet, hieß es.

«Pater Stephan Senge hat sehr früh in seinem Leben etwas Wesentliches verinnerlicht: Wir alle Leben in einer Welt», sagte ADD-Präsident Thomas Linnertz bei der Überreichung. «Es geht ihm immer um die Menschen, um jeden einzelnen, aber es geht auch um Frieden und Harmonie im Glauben.»

Die Zisterzienser hatten sich im Oktober 2017 aus dem Kloster bei Großlittgen zurückgezogen. Gründe waren die geringe Zahl der Mönche und eine angespannte Finanzlage. Pater Stephan blieb dort. Das Kloster war 1134 vom Zisterzienser-Mönch Bernhard von Clairvaux gegründet worden. Ab 2024 soll im Kloster Himmerod das zentrale Jugendhaus des Bistums Trier einziehen. 

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