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Karl Pfeifer


Karl Pfeifer floh 1938 mit seinen jüdischen Eltern nach Ungarn, wo er 1940 der sozialistisch-zionistischen Jugendorganisation Hashomer Hatzair beitrat. Noch vor der deutschen Besetzung Ungarns im Zweiten Weltkrieg am 5. Januar 1943 gelang ihm als einem unter 50 Jugendlichen und Kindern auf abenteuerliche Weise die Flucht nach Palästina. Er lebte in einem Kibbuz, diente ab 1946 in der Elitetruppe Palmach[1] und nach der Staatsgründung Israels bis 1949 in der israelischen ArmeeKarl Pfeifer (Journalist) – Wikipedia

 Mit Karl Pfeifer starb am 6. Januar ein so scharfsinniger wie humorvoller Mitstreiter, dessen Leben uns beeindruckt. 1928 in Baden bei Wien in eine säkular-bürgerliche jüdische Familie geboren, erlebte Pfeifer den Austrofaschismus und die deutsche Annexion Österreichs. Unter dem starken Verfolgungsdruck verließen die Pfeifers ihre Heimat sehr rasch in Richtung Ungarn, wo sich Karl der linkszionistischen Jugendorganisation HaShomer Hazair anschloss. 1943 erreichte er Palästina und lebte in den widrigen Lebensumständen eines neu gegründeten Kibbuz. Im ersten israelisch-arabischen Krieg 1948/49 kämpfte Karl Pfeifer in der Eliteeinheit Palmach. Kurz nach dem Krieg kehrte er nach Österreich zurück, machte eine internationale Karriere im Hotelgewerbe, wurde infolge der Weltwirtschaftskrise nach 1973 arbeitslos. Er wurde schließlich zum profilierten Journalisten, der sich für Menschenrechte und gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus einsetzte. Zivilcourage und Aufklärung waren Leitmotive seines Lebens.

Seine vielseitigen Sprachkenntnisse (Deutsch, Ungarisch, Hebräisch, Französisch, Italienisch, Englisch) erlaubten es ihm, für zahlreiche Medien zu arbeiten und sehr viele Menschen zu erreichen. Österreich, das ihn und seine Familie einst verstoßen hatte, ehrte Karl Pfeifer für seine Verdienste mit dem Ehrenzeichen der Republik. Bis zuletzt berichtete Karl Pfeifer vor Kindern und Jugendlichen von seinem bewegten Leben. Auf Einladung des JuFo Leipzig zog er noch im November 2022 das Publikum mit seiner Lebensgeschichte in den Bann. Karl Pfeifer hat fast ein Jahrhundert für eine bessere Welt gestritten. Seine kraftvolle Stimme wird uns fehlen.

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